Besprechung zum Konzert am 18.9.2010 in Mannheim
Neckarau: Die Musikgruppe "unduzo" begeistert beim Auftritt in Gehrings
Kommode
Stimmliche Akrobatik ohne Orchester
Sie brauchen kein Orchester, sie tragen es in sich. Ihr Instrument ist
das universalste, formbarste und individuellste, was es in der Musik
gibt: das Instrument der Gruppe "unduzo" ist die Stimme. Was die
Absolventen der Freiburger Musikhochschule mit diesem Kunstwerk der
Schöpfung klanglich zustande bringen, ist ebenso verblüffend, wie
hörgenüsslich. In der Neckarauer Kommode überraschten sie mit selbst
komponierten Songs und ungewöhnlichen Lautmalereien und bereiteten
damit ihrem Publikum einen vergnüglichen Abend.
Zu dem Namen, den sich die 2009 formierte Gruppe gab, wird wenig
verraten: "Uns fiel nichts Besseres ein", bekannten sie im Auftakt
ihres Programmes lächelnd. So blieben sie bei "unduzo", und dahinter
stehen die fünf Vollblutmusiker Till Schumann, Patrick Heil, Cornelius
Mack, Julian Knörzer und Richard Leisegang. In der Regel ist ihr
Erkennungszeichen der rote Blaumann, den sie dieses Mal im Schrank
gelassen haben.
In Mannheim kennt uns ja doch niemand, hat sich das mehrfach auf
Wettbewerben ausgezeichnete A-cappella-Ensemble vielleicht vor seinem
ersten Auftritt in der Quadratestadt gedacht. In Neckarau kennt man es
nun, und das begeisterte Publikum wird allen raten: "unduzo" muss man
gesehen und gehört haben.
In der Tat verstehen es die fünf jungen Männer hervorragend, sich durch
Gesang, Mimik und Rollenspiel perfekt in Szene zu setzen. Darüber
hinaus werden sie zu wahren Akrobaten der Stimmbänder, wenn sie Bässe,
Schlagzeug und allerlei andere Geräusche imitieren und mühelos den
Eindruck einer gut bestückten Band vermitteln.
Ihre Background-Töne sind ebenso kurios, wie ihre Liedtexte, die von
verunglückten Begegnungen mit Frauen und Pannen in der Ehe erzählen,
die komplexen Frühlingsgefühle oder gar Darwins Vererbungslehre
kommentieren. Mal rockig oder jazzig, mal im Walzertakt oder
Reggea-Swing singen und beatboxen sie sich durch das Programm, flechten
hier ein altes Volkslied ein, dort Beethovens Mondscheinsonate, und
verteilen "Aufgaben" und "Lockerungsübungen" in den Raum.
Ein erfrischend ungezwungener Abend voller skurriler Geschichten und
Klänge, an dem selbst Hubschrauber und Kaffeemaschinen zu Worte kamen.
Das Publikum war begeistert und ließ die A-Capella-Newcomer-Gruppe nur
ungern gehen. cha
(Christina Altmann im Mannheimer Morgen, 6. Oktober, 2010)
Aus einer Kritik zum Konzert am 14.7. 2010 in Marienthal
"Hätte man die Augen geschlossen und den fünf Freiburgern gelauscht, man hätte eine voll ausgestattete Band auf der Bühne erwartet – so voll klang der Sound, den Till Schumann, Patrick Heil, Cornelius Mack, Julian Knörzer und Richard Leisegang an diesem Marienthaler Abend boten. [...]"
Quelle: RP Online
Das Chilli-Magazin über uns und unser Album
"Mein lieber Herr Gesangsverein, das ging aber fix! Nur ein paar Wochen nach der Bandgründung sahnen Unduzo (sprich "Unduso") den ersten Preis beim Heilbronner Wettbewerb für Nachwuchs-Vokalensembles in Baden-Württemberg ab, spielen ein fulminantes Debütkonzert in Freiburg, schreiben einen Aufstiegssong für den Sportclub und präsentieren nun ihr erstes Album mit acht Eigenkompositionen. "War doch nicht so schwer", so dessen treffender Titel [...]
... fünf Stimmen für ein Halleluja, möchte man freudig ausrufen, bei so viel Gold in der Kehle, denn bei Unduzo gilt: Singen ohne Netz und doppelten Boden, klassisches A-cappella, die Königsdisziplin der Vokalisten. Vielschichtig arrangiert präsentiert das Quintett auf ihrem Debüt selbst geschriebene Stücke mit Elementen aus Pop, Swing, Jazz und Funk. In pfiffigen Texten durchleuchten Unduzo ohrenfällig wohlbekannte Alltagssituationen..."
(Kai Hockenjos, chilli - das freiburger stadtmagazin, Ausgabe 12/09-02/10)
CD-Kritik Neue Chorzeit
""Unduzo" heißen die fünf sympathischen Freiburger Jungs, die sich vorgenommen haben, mit ihrer Mischung aus feinem A-cappella-Klang und Comedy die Welt zu beglücken. Ganz schön stark und selbstbewusst kommen sie rüber – mit gutem Grund. Zwar sind sie sozusagen gerade erst geschlüpft, aber auf der Bühne und im Studio bewegen sie sich bereits mit verblüffender Professionalität. Und sind selbst noch überrascht vom Erfolg, so gewannen sie den Wettbewerb für Nachwuchsvokalensembles in Heilbronn. Mit "War doch nicht so schwer" haben sie jetzt ihre erste kleine CD vorgelegt. Im Sound zeigt sich Unduzo deutlich geprägt durch Julian Knörzers Beatbox und die sanft gelassenen Grooves. Herrlich, wie der "Görmänni Räggi" vor sich hinblubbert. Ihre humorvollen, nicht immer netten und selten schwiegermuttertauglichen Texte, die einfallsreichen Arrangements, das hemmungungsloses [sic!] Wildern in der gesamten Popgeschichte (und auch ein wenig darüber hinaus) und natürlich die exakte Umsetzung – das alles gibt einen sehr unterhaltsamen, spritzigen Cocktail."
aus: NEUE CHORZEIT Ausgabe Dezember 2009, Autor: Matthias Mader
Lattenknaller - Der SC Podcast
Unser Song zum Wiederaufstieg des SC Freiburg wurde von Arne Bicker im offiziellen SC-Podcast , Folge 89, von Radio Regenbogen verwendet.
Achtung: Beim Player muss man Folge 89 auswählen. Ein Direktlink ist nicht möglich.
Unduzo auf Fudder.de
Auf Fudder.de wurden wir unter Rubrik Badische Band-Namenskunde vorgestellt.
Unsere nächsten Auftritte.
Was Ihr schon immer über uns wissen wolltet
Video über unsere Album-Produktion im Studio